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Das Forschungsinstitut für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI) ist aus der seit 1999 bestehenden und mit großem Erfolg im In- und Ausland arbeitenden Forschungsstelle Sicherheitsgewerbe entwickelt worden. Während sich FORSI bislang primär mit den Unternehmen der Sicherheitsdienstleister (Bewachungsunternehmen, Sicherheitsfirmen) beschäftigt hat, erfasst die Ausdehnung sämtliche betrieblichen und unternehmerischen Sicherheitsaspekte (gewerbliche, betriebliche, beratende und infrastrukturelle) und stellt und löst damit Sicherheitsfragen aus einem Guss.
Der Ausbau vom FORSI zu einem Institut für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit ist die konsequente und notwendige Fortsetzung der bislang untersuchten Rechts- und Sicherheitsfelder im Spannungsfeld zwischen eigenverantworteter privater Sicherheit und öffentlich-rechtlich organisierter Sicherheit. Hintergrund ist, dass die Sicherheitsanforderungen an die Wirtschaft drastisch gestiegen sind. Die internen und externen Bedrohungen der Unternehmen (Korruption, Spionage, Diebstahl, IT-Kriminalität usw.) steigen an, ohne dass die Gesamtthematik bislang umfassend wissenschaftlich aufbereitet und systematisiert wurde.
Das Institut ist intra- und interdisziplinär angelegt, weil es sowohl unterschiedliche rechtliche (zivilrechtliche, arbeitsrechtliche, strafrechtliche, kriminologische, verfassungs- und verwaltungsrechtliche) und ökonomische (betriebswirtschaftliche als auch volkswirtschaftliche) sowie sozialwissenschaftliche Facetten beleuchten will. Aus diesem Grunde wird das neue Institut auf eine breite wissenschaftliche Basis gestellt und insbesondere durch einen FORSI-Beirat unterstützt. Schon bislang war es ein wichtiges Ziel vom FORSI, internationale Kontakte zu etablieren und auszubauen. Diese Intention ist schon deshalb zu verstärken, weil Sicherheit ein grenzenloses Thema ist und die vergleichende Perspektive Optimierungspotentiale verspricht.
Das Forschungsinstitut soll gleichzeitig einen starken Praxisbezug aufweisen. Das ist einerseits notwendig, um reale Erfahrungen in die wissenschaftliche Bearbeitung einzubringen. Zum anderen müssen wissenschaftliche Konzepte auch auf ihre Umsetzbarkeit und Praktikabilität geprüft werden. Insoweit ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Institutionen geplant.